Die Unregelmäßigkeiten im Stretchfolienmarkt haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Angebote, die oberflächlich äußerst günstig erscheinen, kommen den Kunden oft teuer zu stehen. Überprüfungen haben ergeben, dass Kunden teilweise bis zu 30 % weniger geliefert bekommen, als sie bestellt haben. Insbesondere bei der Dicke und Länge der Folie sind solche Minderlieferungen fast üblich geworden. Leider überprüfen die Kunden die Ware immer noch zu wenig und orientieren sich ausschließlich am Preis.

Mitgliedsfirmen des Fachverbandes Verpackung im GKV haben mit der im September 1997 gegründeten Initiative Pro Stretch diesen Betrügereien im Markt den Kampf angesagt. Mit der Pro Stretch-Lieferantenerklärung konnte diese Ankündigung  schneller als erwartet in die Tat umgesetzt werden. Die Vorteile für den Kunden sind dabei offenkundig.

Wesentlicher Aspekt der Erklärung ist die Verpflichtung der Pro Stretch-Lieferanten, zukünftig alle wesentlichen Parameter, wie Länge, Breite, Stärke und Gewicht auf der Verpackung direkt zu kennzeichnen. Diese bisher nicht dagewesene Transparenz ermöglicht es dem Kunden, Abweichungen besser zu erkennen, gleichzeitig verbessern sich auch die juristischen Möglichkeiten bei Falsch- und Minderlieferungen und schaffen damit mehr Kundensicherheit.

Damit ist ein Grundstein gelegt worden, den durch die "Schwarzen Schafe" im Markt verursachten Vertrauensverlust zurückzugewinnen. Darüber hinaus will die Initiative Pro Stretch mehr Transparenz und Offenheit gegenüber den Kunden schaffen. Wir werden Sie über aktuelle Dinge im Markt schnellstmöglich informieren.

Sollten Sie weitergehende Fragen haben, steht Ihnen die Initiative Pro Stretch jederzeit gerne zur Verfügung.





Am 19. September 1997 haben führende Hersteller und Vertreiber von Stretchfolien die Initiative Pro Stretch gegründet. Die Initiative ist organisatorisch an den Fachverband Verpackung im GKV angeschlossen, den größten deutschen Kunststoff-Verarbeiterverband.

Anlaß der Gründung waren die immer stärker werdenden Unregelmäßigkeiten im Folienmarkt. So sind zum Beispiel "verschlüsselte" Angebote für den Kunden teilweise nicht erkennbar und machen reale Preisvergleiche nahezu unmöglich;
Dadurch werden nicht nur die Kunden benachteiligt, sondern auch die ehrlichen Wettbewerber in ihrem Wirken erheblich eingeschränkt.

Pro Stretch will mehr Transparenz und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Kunden. In diesem Zusammenhang wird zur Zeit an einer Pro Stretch-Lieferantenerklärung gearbeitet, die nicht nur neue Qualitätsmaßstäbe setzen wird, sondern durch eine zum ersten Mal eingeführte Kennzeichnungsverpflichtung den Kunden weitgehende Kontrollmöglichkeiten gibt. Diese Lieferantenerklärung wird nächste Woche der Öffentlichkeit vorgestellt.

Außerdem plant die Initiative Pro Stretch eine permanente Kundeninformation zu den unterschiedlichsten Themen, wie Gesetzgebungsverfahren, Marktentwicklung etc.. Aber auch die ökologischen und ökonomischen Vorteile der Stretchfolie sollen dabei nicht zu kurz kommen.

Die Initiative hat ihren Sitz in Bad Homburg. Dort besteht auch jederzeit die Möglichkeit für Anfragen und weiter Informationen. Ansprechpartner ist der Hauptgeschäftsführer der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. V.,Ulf Kelterborn (06172-9266-78, Fax: 06172/9266-80).





Frankfurt (Main), 1. Oktober 1997. Den Betrügereien im Markt den Kampf angesagt, das hatte die Initiative Pro Stretch im Fachverband Verpackung (GKV) bei ihrer Gründung am 19.9.1997. Mit der jetzt vorgestellten Pro Stretch-Lieferantenerklärung soll diese Ankündigung auch schnellstens in die Tat umgesetzt werden. Die Vorteile für den Kunden sind dabei offenkundig.

Wesentlicher Aspekt der Erklärung ist die Verpflichtung der Pro Stretch-Lieferanten, zukünftig alle wesentlichen Parameter, wie Länge, Breite, Stärke und Gewicht auf der Verpackung direkt zu kennzeichnen. Diese bisher nicht dagewesene Transparenz ermöglicht es dem Kunden, Abweichungen besser zu erkennen. Gleichzeitig verbessern sich auch die juristischen Möglichkeiten bei Falsch- und Minderlieferungen und schaffen damit mehr Kundensicherheit.

Unterstützt wird diese Maßnahme noch durch die Verpflichtung der Pro Stretch-Mitglieder, auch in ihren Angeboten die entsprechenden Meßeinheiten der Kennzeichnung zu verwenden. Irreführende Bezeichnungen, wie z.B. "Typ 20" - in der Regel eine 16m Folie - wird es bei Pro Stretch nicht mehr geben. Diese Bezeichnungen sollten insgesamt schnellstens vom Markt verschwinden.

Die in der Lieferantenerklärung darüber hinaus aufgeführten Toleranzen lassen eine differenzierte Beurteilung zu und entsprechen zudem dem neuesten Stand der Technik.

Nach Ansicht des Geschäftsführers, Ulf Kelterborn, ist mit dieser neuen Pro Stretch-Lieferantenerklärung der Grundstein gelegt worden, den durch die schwarzen Schafe im Markt verursachten Vertrauensverlust zurückzugewinnen. Gleichzeitig würden betrügerische Handlungen erschwert.

Die Lieferantenerklärung kann ab sofort bei allen Pro Stretch-Mitgliedern angefordert werden.





Nürnberg, 15.10.1998. Aus Anlaß ihres einjährigen erfolgreichen Bestehens zog jetzt die Initiative "Pro Stretch" auf einer Pressekonferenz während der FACHPACK in Nürnberg eine erste Bilanz. Unter dem Dach des Fachverbandes Verpackung hatten sich vor einem Jahr führende Hersteller und Vertreiber von Stretchfolien zusammengefunden, um gegen die Unregelmäßigkeiten im Markt vorzugehen, aber auch um die moderne und umweltfreundliche Stretchfolie stärker zu fördern.

Nach Ansicht des Geschäftsführers Ulf Kelterborn zeigten sich schon nach wenigen Monaten erste Erfolge im Kampf gegen die vielfältigen Betrügereien in diesem Foliensegement. Dies war vor allem deshalb möglich, weil bei vielen Kunden die Idee von "Pro Stretch" sehr gut angekommen ist. Dazu beigetragen hat neben der intensiven Aufklärungsarbeit auch die Einführung der Lieferantenerklärung und der damit verbundenen Kennzeichnungsverpflichtung.

Der Erfolg von "Pro Stretch" kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, daß es immer noch Lieferanten gibt, die ihre Kunden übervorteilen. Fehlende oder irreführende Auszeichnungen, wie z. B. "Typ" statt "my", sollen dabei den Nachweis des Betruges erschweren. "Pro Stretch" wird deshalb zukünftig im Bedarfsfall auch juristische Unterstützung anbieten.

Erfreulich ist auch, daß sich immer mehr Lieferanten der Initiative anschließen. "Pro Stretch" hat mittlerweile einen Marktanteil von über 50 %. Die Geschäftsführung warnt in diesem Zusammenhang vor ungebetenen Trittbrettfahrern, die den guten Namen der Initiative für sich in Anspruch nehmen, ohne wirklich Mitglied zu sein.

Vertrauen und Transparenz wird auch in Zukunft oberstes Ziel der Initiative 
"Pro Stretch" bleiben.





N
ürnberg. Die Initiative Pro Stretch hat am 5.10.2000 auf der FACHPACK 2000 ein zur Zeit einmaliges Computerprogramm der Öffentlichkeit vorgestellt. War es bisher durchaus kompliziert, die Daten der gelieferten Stretchfolie genau zu überprüfen, schafft der Pro Stretch-Test jetzt ganz neue Möglichkeiten. Mit wenigen Clicks auf ihrem Computer werden die Kunden in die Lage versetzt, genau zu überprüfen, ob die gelieferte Stretchfolie auch der Bestellung entspricht. Und das Programm kann noch einiges mehr. So erhält der Benutzer bei negativen Abweichungen auch die zusätzliche Information, wie hoch sein betriebswirtschaftlicher Schaden ist.

"Damit schafft die Initiative Pro Stretch eine bisher nie da gewesene Transparenz im Sinne von Kundenorientierung und Kundenschutz", so der Sprecher der Initiative, Ulf Kelterborn. Bestätigt wurde dies schon auf der FACHPACK 2000 durch ein großes Interesse vieler Besucher an diesem Programm. 

Der Pro Stretch-Test ist ab sofort unter der Internet-Adresse

www.prostretch.de

abrufbar.

Initiative im IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.

Kaiser-Friedrich-Promenade 43 - 61348 Bad Homburg - Tel. 06172 / 92 66 01 - Fax 06172 / 92 66 80


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